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Forschungsbereich Grundbau, Boden- und Felsmechanik

Projektdetails

Die Ermittlung der äußeren Tragfähigkeit von Holzpfählen anhand des Rammvorganges


Holzpfähle stellen die älteste Form der Tieffundierung dar. Neben Bauten in den Städten Venedig, Amsterdam, Hamburg wurden auch in Wien sämtliche Bauten aus der Gründerzeit auf Holpfählen fundiert. Der Holzpfahl gilt als ein sehr langlebiges Fundierungselement, solange sich dieser vollkommen und permanent unter Wasser befindet. In der aktuellen Normung befinden sich keine Angaben zur Ermittlung der Tragfähigkeit von Holzpfählen.

Die Fundierung von Durchlassbauwerken bei Hochwasserschutzbauten stellt eine Anwendungsmöglichkeit für Holzpfählen dar. Bei der Errichtung des Rückhaltebeckens Steinbach bei Güssing wird nun gemeinsam mit den unten angeführten Projektpartnern am Institut für Geotechnik ein System entwickelt, mit welchen aus dem Rammvorgang auf die Tragfähigkeit geschlossen werden kann. Auf Basis von Rammformeln und moderner Messtechnik werden die elastischen und plastischen Verformungsanteile des Holzpfahles zufolge eines definierten Stoßes erfasst und dokumentiert. Des Weiteren werden noch Versuche zur Ermittlung der Stoßziffer durchgeführt.

 

Projektpartner:
Amt der Burgenländischen Landesregierung Abteilung 9 – Wasser- und Abfallwirtschaft
Woschitz Engineerin
TEERAG-ASDAG
VCE - Vienna Consulting Engineers
TU Wien Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie - Wasserbau

Kontakt:

Dipl.-Ing. Armin Steurer

 

 


15.03.2013