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Forschungsbereich Grundbau, Boden- und Felsmechanik

Projektdetails

Technische Weiterentwicklung AHM


 

Die Gleisbettsanierung mittels AHM-Technologie ist seit ca. 20 Jahren in Betrieb, allerdings erfolgte in den letzten 15 Jahren nur eine geringfügige Weiterentwicklung auf diesem Gebiet. Da es immer wieder vorkommt, dass bei den Identitätsprüfungen im Zuge der Herstellung die Verdichtungskriterien punktuell nicht erreicht werden (Evd bis 5 MN/m2 unterhalb des geforderten Grenzwerts) liegt das Hauptaugenmerk der Untersuchungen auf der Verdichtung des Tragschichtmaterials.

Die Projektziele sind:

  • Das Erreichen einer zuverlässigen Verdichtung des eingebauten Tragschichtmaterials mit Qualitätskontrolle. Der Evd-Schwankungsbereich soll vermindert werden (innerhalb von 5 MN/m2).
  • Die Bestimmung der maßgeblichen Einflussgrößen auf die Verdichtungsqualität und eine Reihung nach deren Wertigkeiten.

Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des gleisgebundenen Tragschichteinbaus mittels AHM wurden zum überwiegenden Teil innerhalb des FFG-Forschungsprojekts „Maschinelle Tragschichtvergütung im Bahnbau“ untersucht, das in einer Kooperation zwischen der Swietelsky Baugesellschaft m.b.H. und dem Institut für Geotechnik der TU Wien abgewickelt wurde.

Darüber hinaus wurde das Institut für Geotechnik an der TU Wien mit der Dokumentation von weiteren Verdichtungsversuchen und AHM-Baustellen beauftragt. Anhand der Ergebnisse aus Feld- und Laborversuchen werden Erfahrungen zur Maschinentechnik und zu den eingesetzten Tragschichtmaterialien gesammelt und Empfehlungen gegeben.

Kontakt:

Ing. Andreas Hausenberger

Dipl.-Ing. Dr.techn. Johannes Pistrol

 

 

 


11.06.2012